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Heimtrainer vs. Fahrradfahren

FahrradfahrenGerade im Sommer ist das Fahrradfahren eines der beliebtesten Sportarten bei den Deutschen. Kombiniert es doch die idyllische Erforschung der Landschaft mit dem guten Gewissen etwas für seine Gesundheit und der Umwelt getan zu haben. Da es nun mittlerweile auch immer mehr Fahrradwege gibt, die vom Staat gefördert werden, wird diese Sportart immer beliebter. Doch was tun, wenn es kalt ist und man keine Lust auf eine Fahrradtour hat? Abhilfe verschafft da ein Heimtrainer.

Besonders beliebt ist dabei beispielsweise das Heimtrainer-Fahrrad oder Ergometer. Dieses ist so aufgebaut, dass es beinahe den gleichen Bewegungsablauf fördert, welcher auch bei dem normalen Fahrradfahren auftritt. Dabei kann der Heimtrainer nach Lust und Laune verwendet werden. Egal ob bei zu kalten oder zu heißen Temperaturen. Er bietet also dem klassischen Fahrradfahren einen deutlichen Vorteil, was die Nutzung angeht.

Natürlich ist dieses Argument im Sommer nicht mehr anwendbar, da dann viele wohl das Fahrrad dem Heimtrainer  gegenüber bevorzugen werden. Wer jedoch ausschließlich damit trainieren möchte und seinen Aufwand so gering wie möglich halten will, für den ist der Heimtrainer dennoch die beste Alternative.

Die Vorbereitung

Ein nicht ganz zu vernachlässigender Punkt ist die Vorbereitung. Benötigt man Beispielsweise bei der Verwendung eines Heimtrainers keine allzu lange Vorbereitung, da man sich lediglich ein paar bequeme Sachen zum Trainieren anziehen muss, bedarf es beim Fahrradfahren schon einen größeren Zeitrahmen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Klapprad oder ein normales Fahrrad handelt. Der Aufwand bleibt nahezu identisch. So muss vor dem eigentlichen Fahrradfahren erstmal das Rad auf eventuelle Beschädigungen überprüft werden. Hinzu kommt eine passende Fahrradbekleidung und einen Helm, der den Kopf vor Stürzen bewahrt. All diese Extras benötigen nicht nur mehr Zeit bei der Vorbereitung, sie sind auch noch teurer als die bei einem Fahrrad-Heimtrainer.

INFO: Wer gerne reist und viel neue Orte erkunden möchte, der kann ein Klappgrad auch ganz bequem mit dem Auto transportieren und dieses ohne größeren Aufwand bei der Ankunft am Ziel wieder aufklappen. Mit solch einem Rad spart man neben Platz und Zeit auch den üblicherweise nötigen Fahrradträger am Auto, für herkömmliche Fahrräder.

Unterhaltskosten

Ein Fahrrad das oft bewegt wird, muss gewartet werden. Dies gilt natürlich auch für einen Heimtrainer, jedoch sind bei einem Ergometer die Unterhaltskosten deutlich geringer. Ein gutes Beispiel ist der Reifen. Wer viel mit dem Fahrrad fährt, der hat auch einen dementsprechend hohen Reifenverschleiß. So kann es gut und gerne sein, dass ein Reifen zwei Mal pro Jahr gewechselt werden muss. Und ein Fahrrad besitzt ja bekanntlicherweise zwei Räder. Die Kosten summieren sich demnach.

Heimtrainer InfoAnders als beim Fahrrad-Ergometer, hier werden keine Reifen benötigt. Und auf Grund der Bauart und der zum Einsatz kommenden Magnet-Wirbelstrombremse ist der Verschleiß nahezu Null. Wer wiederrum bei einem Fahrrad bremst, der benötigt selbstverständlich auch irgendwann neue Bremsbeläge. Teuer wird es dann, wenn Sie ein modernes Modell mit Scheibenbremsen besitzen. Da kann der Austausch der Bremsanlage gut und gerne mal mehrere hundert Euro bei einer professionellen Werkstatt kosten.

Doch die Bremsen sind nicht das einzige Verschleißteil an einem Fahrrad. Auch die Kette dehnt sich mit der Zeit aus und nützt sich ab. In Regelmäßigen Abständen muss also auch diese Investition eingeplant werden.

Wie man sehen kann, sind die Unterhaltskosten bei einem Fahrrad deutlich höher als die von einem Heimtrainer.

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Trainingseffektivität

Wer sich ein Fahrrad oder Heimtrainer ausschließlich zum Trainieren kauft, für den ist die Trainingseffektivität auch ein wichtiger Faktor. Betrachtet man ein herkömmliches Fahrrad, so kann dabei nur sehr schwer der tatsächliche Kalorienverbrauch ermittelt werden. Dies hängt nämlich unter anderem mit der Geschwindigkeit, der Strecke und auch des individuellen Körperbaus zusammen. Hinzu kommt, dass ein normales Fahrrad kaum über einen Pulsmesser verfügt, der die genaue Ermittlung der verbrannten Kalorien zulässt. Anders als bei einem Heimtrainer.

Ein Ergometer besitzt zum Beispiel einen eingebauten Pulsmesser und verfügt über ausgeklügelte Programme die zur maximalen Trainingseffektivität beitragen.

Da der Ablauf der Programme vordefiniert ist, kann genau ermittelt werden wie viele Kalorien verbrannt werden. Desweitern fallen äußerliche Umwelteinflüsse wie Wind und Regen weg.

Fazit

Beide Varianten bieten Vor-und Nachteile. Betrachtet man jedoch die Kosten im Vergleich zur Trainingseffektivität so macht der Heimtrainer das Rennen im Vergleich zum Fahrradfahren. Auf Grund seiner Bauart, der vielen Sensoren und der meist effektiven Trainingsprogramme lässt es sich mit einem Fahrrad-Heimtrainer leichter und effektiver Trainieren. Zudem ist er wetterunabhängig. Hinzu kommen die geringen Anschaffungskosten. Der Nachteil besteht jedoch auch darin, dass man für einen Heimtrainer den nötigen Platz in den eigenen vier Wänden haben muss. Und falls man Mal nicht damit trainiert, so steht er oft die meisten Zeit einfach nur als Staubfänger herum.

Letztendlich muss aber jeder selbst die Entscheidung treffen. Der eine liebt es eher in der schönen Natur zu trainieren, dem anderen ist eher die Effektivität wichtiger. Beides unter einem Hut zu bringen ist wie immer kaum möglich. Falls Sie sich jedoch für einen Heimtrainer entscheiden, so empfehlen wir Ihnen das Sportstech ESX500 Fitnessbike Ergometer. Dieser punktet mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis und modernster Technik.