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Sport in der Schwangerschaft

Sport in der SchwangerschaftSport in der Schwangerschaft war noch vor ein paar Jahren ein umstrittenes Thema. Viele Ärzte haben vom Sport in der Schwangerschaft abgeraten. Es ging sogar soweit, dass Karrieresportlerinnen Zwangspausen verordnet bekommen haben, damit sie sich auch ja schonen konnten. Für viele die regelmäßig Sport gemacht haben oder dies sogar professionell betrieben war also eine Schwangerschaft ein nicht ganz so angenehmes Szenario.

Mittlerweile hat sich diese Ansicht zum Thema Sport in der Schwangerschaft zum Glück geändert. Es wurde festgestellt, dass der Sport in der Schwangerschaft sogar viele Vorteile bietet. So hält der Sport zum Beispiel die Babypfunde in Grenzen und der Körper bleibt fit und gesund. Mit manchen Übungen kann sogar die Geburt erleichtert werden, was zu einer einfacheren Entbindung führt. Es gibt also viele Argumente auch den Sport in der Schwangerschaft durchzuführen. Die Frage ist jetzt nur noch, welche Sportarten sich dabei am besten eigenen und welche Regeln dabei eingehalten werden sollten.

Die Grundregeln

Sportliche Aktivitäten, bei denen der Körper Höchstleistungen verbringen muss sollten in der Schwangerschaft vermieden werden. So viel steht fest. Ein kompletter Stopp von Sport ist jedoch nicht zu empfehlen. Es kommt also wie so oft auf die Balance an. Am besten ist es, wenn man auf seinen Körper hört. Fühlt man sich ungelenkig und etwas faul bewirkt ein kleiner Spaziergang oder eine Runde Joggen im Park wahre Wunder. Auch hier sollte man jedoch darauf achten, dass sich der Körper nicht allzu sehr überanstrengt. Einer der Grundregeln lautet daher:

Trainiere so, dass du dich beim Sport noch gut fühlst und übertreibe es damit nicht

Ein weiterer Punkt ist das Verletzungsrisiko. Sportarten wie Rugby sollte demnach beim Sport in der Schwangerschaft unbedingt vermieden werden. Auch wenn man es dabei etwas langsamer angehen lässt. Zu hoch ist einfach das Risiko einer Verletzung. Besser sind Tätigkeiten wie Gymnastik und Akrobatik. Man kann also folgende Regel festhalten:

Sportarten mit einem hohen Verletzungsrisiko sollten vermieden werden. Zudem sind sämtliche Sicherheitsvorkehrungen bei den jeweiligen Sportarten besonders ernst zu nehmen.

Als dritte und letzte Grundregeln gilt:

Trainieren Sie am besten mit Freundinnen oder in Gruppen. Denn dann kann Ihnen immer jemand helfen, falls was Unerwartetes passiert.

Sportarten in der Schwangerschaft

Kommen wir nun zu den passenden Sportarten in der Schwangerschaft. Denn Sie wollen ja sicherlich wissen, welche Sportarten in der Schwangerschaft der Richtigen sind und zu Ihnen passen. Dabei empfehlen sich bestimmte Übungen/Sportarten besonders gut um gezielt Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen oder sonstige Beschwerden vorzubeugen/zu minimieren.

Schwimmen

Schwimmen in der SchwangerschaftDas Schwimmen ist eine hervorragende Sportart, welche auch während der Schwangerschaft bedenkenlos durchgeführt werden kann. Durch das Wasser verringert sich das Gewicht des Babybauchs. Sie können sich damit bis kurz vor Ihrer Entbindung fit halten. Hinzu kommt, dass das Wasser gerade bei Schwangeren Vorteile bietet:

Es sorgt für einen gleichmäßigen Druck auf allen Seiten und hilft Wassereinlagerungen im Gewebe loszuwerden. Schwimmen kann daher als die perfekte Sportart für Schwangere bezeichnet werden.

Yoga und Pilates

Yoga sorgt für ein gutes Körpergefühl und bringt Kraft sowie Beweglichkeit mit sich. Gute Argumente, dies also auch während der Schwangerschaft zu tun. Pilates hat beinahe identische Wirkungen. Es trainiert den Beckenboden, so dass dieser bei der Entbindung deutlich stabiler und schmerzfreier ist. In Kombination sind also Yoga und Pilates die optimalen Sportarten für ein zielgerichtetes Training vor und auch nach der Schwangerschaft.

Aber Achtung: Wird der Bauch größer, sollten Übungen in Rückenlage vermieden werden. Dies kann nämlich den Blutfluss zum Baby stören.

Übungen auf dem Heimtrainer

Sportstech CX610 Profi CrosstrainerWer gern zu Hause Sport macht, für den sind Übungen auf dem Heimtrainer auch beim Sport in der Schwangerschaft zu empfehlen. Als besonders effektiv hat sich das Trainieren mit einem Crosstrainer herausgestellt, da dies (je nach Intensität) einen Spaziergang gut nachstellen kann.

Damit werden also viele Makulaturen gestärkt und der ganze Körper bewegt. Wie oben schon erwähnt, sollte sich die Intensität beim Trainieren auf einem Heimtrainer in Grenzen halten.

Es ist also ein gemütliches Programm zu empfehlen. Passende Modelle gibt es auf unserer Seite über Crosstrainer.


Fazit

Heimtrainer InfoSport in der Schwangerschaft ist gesund und fördert sogar die Entbindung. Jedoch sollte man auf Sportarten verzichten, welche dem Körper Höchstleistungen abfordern oder ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringen. Es empfiehlt sich daher zum Beispiel das Schwimmen, Yoga und Pilates oder Übungen auf dem Heimtrainer zu absolvieren. Auch ein gemütlicher Spaziergang kann wahre Wunder bewirken und sorgt bei einem herrlichen Sommertag für bessere Stimmung.